Fräserführung neu konstruiert

RÄDER AUF DEN KOPF GESTELLT

Eine Baustelle an der Ostseekuste Mecklenburg-Vorpommerns. Im August 2016 ist hier ein 2-kopfiges Team der Schwalm Kanalsanierung, Bad Hersfeld, im Auftrag der AARSLEFF Rohrsanierung GmbH für 12 Arbeitstage im Einsatz. Auf einer Gesamtlänge von uber 550 Metern sind notwendige Arbeiten wie Muffen beifrasen, Inkrustationen entfernen sowie Stutzen zuruckfräsen und einmessen im Vorfeld zur Sanierung mittels Schlauchinlinereinbau im Kanal durchzuführen. Nichts Besonderes mag man denken. Und doch wird es zu einem anspruchsvollen Fall für die beiden Schwalm-Kanalsanierer Thomas Ackermann und Elias Neumann. Das ungewöhnliche an der Baustelle: Alle grabenlos zu sanierenden Kanäle liegen in extremer Tiefe von fünf Metern, auf einem Teilstück von 250 Metern wird ein jahrzehntealter Eiprofil- Kanal außerhalb der Norm, Nennweite DN 180 auf 300, vorgefunden. Eine heikle Aufgabenstellung, an der der ein oder andere Kanalsanierer vor Ort bereits gescheitert ist. Was folgt ist die Anfrage seitens Aarsleff bei seinem langjährigen PartnerSchwalm Kanalsanierung. Um Lösungsvorschläge wird gebeten. Diese zu finden, um das Eiprofil mit den Schwalm Fräsern Talpa FSR 1330 und 2060 stabil befahrbar zu machen ohne die Bodenhaftung zu verlieren, macht sich daraufhin Martin Schwalm, Inhaber und kreativer Kopf des Unternehmens, zur kurzfristigen Aufgabe. Das Ergebnis: eine auf den Kopf gestellte Fräserführung.

 

Autark an der Baustelle

Anfang August 2016: die Schwalm-Kanalsanierer Thomas Ackermann und Elias Neumann machen sich auf den Weg zur Baustelle an der OstseekÜüste. Um völlig autark arbeiten zu können, sind der eigene Spüler sowie das Kanalsanierungsfahrzeug vor Ort, bestückt mit den auf die Anforderungen zugeschnittene und neu konstruierte Eiprofil-Führung für die Fräsroboter Talpa FSR 1330 und 2060. Jetzt wird es auch für die Schwalm-Spezialisten spannend. Werden die in der Neukonstruktion von Martin Schwalm millimetergenau angepassten und im Versatz auf den Kopf gestellten Führungsräder der Eiprofil-Konstruktion für die durchzuführenden Arbeiten notwendige Stabilität erreichen und der Belastung standhalten? Ja, sie haben! Reibungslos lässt sich das Eiprofil mit den Fräsrobotern durchfahren, sämtliche Funktionsfähigkeiten der Fräser-Werkzeuge arbeiten tadellos. Es wird in fünf Meter Tiefe gespült, gereinigt, gefräst, gemessen, dokumentiert. Die Arbeiten laufen gewohnt professionell und im Zeitplan ab. Nicht nur Thomas Ackermann, Elias Neumann und Martin Schwalm sind sehr zufrieden, nein, auch Aarsleff nebst Auftraggeber sind vom erzielten Sanierungsergebnis in dieser kurzen Zeitspanne begeistert. „Schwalm hat auch an dieser „besonderen“ Baustelle wieder einmal eine maßgeschneiderte wie auch zukunftsweisende Lösung für uns gefunden. Nahtlos konnten wir mit dem Einbau des Schlauchinliners beginnen“, so Bernd Lange, Bauleiter Aarsleff Berlin.


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